Im Kunsteisstadion im Sahnpark gewinnen die Eispiraten Crimmitschau gegen den EHC Freiburg mit 4:1 (0:1, 2:0, 2:0). Vor 2.251 Zuschauern liegen die Hausherren nach dem ersten Drittel zurück — und drehen die Begegnung im Mittelabschnitt, bevor zwei Treffer in zweiundzwanzig Sekunden im Schlussabschnitt den Abstand ausbauen.
Lukas Mühlbauer eröffnet für die Gäste (10:51, Bowles). Lange hält der Vorsprung; Crimmitschau sucht den Zugang zur Angriffszone, Freiburg verteidigt kompakt und blockt Schüsse. Die Eispiraten brauchen Ruhe und die erste Überzahlchance, während die Gäste den knappen Vorsprung mit einfachen Pässen und enger Staffelung verteidigen. Erst im zweiten Drittel kommt die Antwort: Logan Will nutzt das Powerplay (35:52, McCormick) zum Ausgleich. Noah Garthe bringt Crimmitschau in Führung (38:24, Shevyrin, Lutz) — 2:1 vor der zweiten Pause, die Halle atmet auf. Innerhalb von drei Minuten hat sich die Partie gedreht, ohne dass Freiburg eine Antwort findet.
Im Schlussabschnitt trifft Collin Adams zum 3:1 (50:26, Will). Zweiundzwanzig Sekunden später erhöht Adam McCormick (50:48, Garthe, Shevyrin) auf 4:1 — die beiden Treffer nehmen den Gästen jede Chance auf den späten Anschluss. Will und McCormick kommen je auf 1+1, Garthe ebenfalls, Shevyrin steuert zwei Assists bei. Die Heimreihe belohnt den Druck nach dem Ausgleich und lässt Freiburg nicht mehr ins Spiel zurück; die Gäste bleiben ohne Überzahltreffer.
Nach dem Ausgleich kontrollieren die Eispiraten Tempo und Scheibe; Freiburg findet kaum noch gefährliche Abschlüsse. Drei Punkte zum Heimspieltag für Crimmitschau nach der Drehung aus dem Rückstand. Freiburg reist mit einem einzigen Tor von Mühlbauer ab und wartet weiter auf den ersten Auswärtspunkt der Serie. Für die Eispiraten zählt die Fähigkeit, nach dem Rückstand die Nerven zu behalten und das Powerplay zu nutzen; für den EHC bleibt die Chancenverwertung das offene Thema des Abends.


