Eisbären halten Herning 2:1 (0:0, 2:0, 0:1) gegen den dänischen Meister Herning Blue Fox und holen damit den zweiten Champions-Hockey-League-Sieg binnen weniger Tage. Vor 3.315 Zuschauern bestimmen die Hausherren lange klar das Spiel — und zittern in der Schlussphase trotzdem noch um die drei Punkte.

Das erste Drittel bleibt torlos, obwohl Berlin deutlich mehr Druck macht. Am Ende stehen 33 Schüsse aufs Tor gegen nur 14 der Gäste (insgesamt 69:26 Abschlüsse). Die Überlegenheit der Berliner wird erst im Mitteldrittel belohnt: Nach 29:29 trifft Leonhard Pföderl im Powerplay zum 1:0 — Vorlagen Ty Ronning und Kai Wissmann. Es ist bereits der fünfte CHL-Treffer Pföderls in dieser Saison. Wenig später erhöht Eric Hördler nach einer energischen Einzelaktion auf 2:0 (32:53); Pföderl und Mitchell Reinke legen auf.

Herning kommt erst spät heran. Hjalte Kruse Thomsen verkürzt im Powerplay nach 54:50 auf 2:1. Kurz darauf landet der vermeintliche Ausgleich der Dänen im Netz — die Coaches Challenge der Eisbären wegen Torhüterbehinderung greift, der Treffer zählt nicht. Berlin rettet den knappen Vorsprung über die Zeit.

Für die Eisbären ist es der zweite Dreier nach dem 4:1 gegen Graz. Pföderl bleibt heißester Stock der Berliner in der CHL. Vier Tage vor dem DEL-Auftakt gegen Straubing nehmen sie Selbstvertrauen mit — und die Lehre, dass knappe Vorsprünge in Europa gehalten werden müssen. Beide Teams enden mit Powerplay 1 aus 2 und je sechs Strafminuten; Berlin gewinnt die Bullys mit 36:23.