Der EHC Red Bull München hat bei den Schwenninger Wild Wings einen Rückstand gedreht, weil die Gäste eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Arkadiusz Dziambor zu zwei Toren genutzt haben. Schwenningen hat 3:4 (1:0; 0:3; 2:1) vor 4.292 Zuschauern in der Helios Arena verloren.

Arkadiusz Dziambor eröffnete in Gleichzahl (5:38, Hänelt, Feist), Schwenningen ging mit 1:0 in die erste Pause. Im Mittelabschnitt erhielt Dziambor wegen eines Bandenchecks fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe. In dieser Überzahl glich Patrick Hager aus (10:24, Rieder, Hirose), Dominik Kahun drehte auf 1:2 (11:57, Ehliz, McKenna). Yasin Ehliz erhöhte 23 Sekunden vor der Pause in Gleichzahl (19:37, McKenna, Thaler).

Kahun traf im Schlussdrittel zum zweiten Mal (7:45, Hirose, Pokka). Thomas Schemitsch verkürzte in Überzahl (17:08, Valk, Uvira). Schwenningen nahm Joacim Eriksson knapp zwei Minuten vor dem Ende vom Eis und anschließend eine Auszeit, Alexander Karachun traf mit dem zusätzlichen Feldspieler zum 3:4 (19:05, Höfflin, Martinsson). Zum Ausgleich reichte es nicht mehr.

Antoine Bibeau hielt 27 von 30 Schüssen. Eriksson kam auf 24 Paraden bei vier Gegentoren. Schüsse 30:28 für Schwenningen, Bullys 25:35, Strafminuten 29:8. München traf zweimal bei zwei Überzahlspielen, Schwenningen einmal bei drei.

München nahm drei Punkte mit, weil die Gäste die lange Überzahl im Mittelabschnitt zur Wende nutzten.