Aleksander Barkov fehlt den Florida Panthers sechs bis acht Wochen. Trainer Paul Maurice nannte den Zeitraum am Dienstag vor dem Spiel bei den Los Angeles Kings. Die Verletzung am Unterkörper muss nicht operiert werden, der Kapitän absolviert eine Reha ohne Eingriff. „Es könnte etwas weniger werden, es könnte etwas mehr werden, aber wir halten sechs bis acht Wochen für die richtige Zeit”, sagte Maurice.

Barkov hatte sich am 1. Oktober beim 3:4 nach Verlängerung gegen die San Jose Sharks verletzt. In der 8:07 des zweiten Drittels ging er bei einem Zweikampf in der rechten Ecke unglücklich zu Boden, ließ sich die Tür zum Kabinengang öffnen und warf auf dem Weg dorthin die Handschuhe aufs Eis. Am Samstag setzten ihn die Panthers auf die Liste der Langzeitverletzten, am Montag folgte die Untersuchung beim Arzt.

Für den 31-Jährigen war es erst das zweite Spiel der Saison. Die gesamte Spielzeit 2025/26 hatte er nach einem Kreuz- und Innenbandriss im rechten Knie verpasst, erlitten am ersten Tag des Trainingslagers. Zurück auf dem Eis war er im Mai bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz, wo er Finnland als Kapitän mit elf Punkten in zehn Spielen zum Titel führte. Maurice sagte, diesmal sei die Lage leichter zu ertragen als im Vorjahr, vor allem für Barkov selbst.

Den Platz als Center der ersten Reihe zwischen Brady Tkachuk und Sam Reinhart übernimmt Lars Eller. Beim 2:3 nach Verlängerung in Anaheim am Sonntag bereitete er ein Tor vor. Im selben Spiel kehrte Brad Marchand nach einer Operation im Sommer zurück und erzielte 1:50 Minuten vor dem Ende den Ausgleich. Florida holte außerdem Sam Lafferty und Alexander Petrovic aus Charlotte in der AHL zurück.

Barkov kommt in 806 Hauptrundenspielen auf 782 Punkte. Er führte die Panthers 2024 und 2025 zu zwei Stanley Cups nacheinander und gewann dreimal die Selke Trophy als bester Defensivstürmer der Liga. Hält der Zeitplan, kehrt er zwischen Mitte November und Anfang Dezember zurück.