In der EgeTrans Arena gewinnen die Bietigheim Steelers gegen die Lausitzer Füchse mit 4:3 n.V. (2:1, 0:1, 1:1, 1:0). Vor 3.159 Zuschauern führen die Hausherren früh mit 2:0, geben den Vorsprung ab — und holen den Extra-Punkt in der Verlängerung durch Jack Dugan, während Marek Racuk mit vier Scorerpunkten den Abend orchestriert.
Racuk eröffnet im Powerplay (10:49, Dugan, Uplegger). Steven Raabe erhöht (14:41, Ritchie, Racuk). Jacob Schmidt Svejstrup verkürzt für Weißwasser (17:31, Lemos). Im Mittelabschnitt gleicht David Rundqvist aus (26:03, Brännstam) — 2:2 nach vierzig Minuten, die Füchse haben sich zurückgekämpft, Bietigheim muss neu sortieren. Die Hausherren kontrollieren mehr Angriffe, doch Weißwasser trifft effizient und nutzt Fehler in der eigenen Zone der Steelers. Die Partie kippt nicht, sie pendelt; jede Überzahl bekommt Gewicht.
Cole Fonstad bringt Bietigheim per Powerplay wieder vor (48:41, Racuk). Bryan Lemos netzt spät im Überzahlspiel zum 3:3 ein (59:02, Hannon, Rundqvist) und erzwingt die Verlängerung — ein Treffer, der der Gästebank neuen Atem gibt und die Halle elektrisiert. Die Szene danach gehört Dugan: Nach Zuspiel von Fonstad und Racuk trifft er (63:30) zum 4:3. Racuk steht bei 1+3, Dugan und Fonstad bei je 1+1 — die Offensivreihe trägt den Abend über die Special Teams und den Extra-Durchgang.
Racuk ist an allen vier Toren der Steelers beteiligt — als Torschütze oder Vorbereiter. Zwei Punkte für Bietigheim nach einer Partie, in der die Führung zweimal verloren geht und am Ende doch belohnt wird. Die Füchse reisen trotz der späten Gegenwehr und dem Ausgleich von Lemos ohne Zähler ab und müssen die Verteidigung in Überzahl der Steelers neu justieren. Drei Powerplaytore fallen insgesamt an diesem Abend; wer die Überzahl besser nutzt, holt den Extra-Punkt — hier am Ende die Steelers.










