Die Eispiraten Crimmitschau haben sich im Kunsteisstadion im Sahnpark gegen die Dresdner Eislöwen durchgesetzt, weil Sebastian Streu im Schlussdrittel doppelt traf. Crimmitschau hat Dresden mit 4:3 (0:0; 2:0; 2:3) bezwungen — vor 4.082 Zuschauern.
Lange blieb es torlos und eng, der Sahnpark wartete auf den ersten Treffer. Im Mittelabschnitt gingen die Hausherren in Führung: Noah Garthe nutzte die Überzahl (7:19, Brune), Stanislav Dietz baute den Vorsprung aus (8:45, Brune, Kärki) — 2:0 vor der zweiten Pause, obwohl Dresden schon mehr Schüsse sammelte und den Rhythmus suchte.
Im Schlussdrittel kam Dresden heran: Alec Ahlroth verkürzte (4:10, Nijenhuis), Gregory Kreutzer egalisierte (11:09, Fox) — 2:2, die Partie geriet außer Tritt. Streu ging erneut in Führung (16:08, Kärki) und baute aus (18:16, Brune) zum 4:2; Tomas Andres verkürzte kurz vor Schluss (19:12, Ahlroth, Suvanto) zum 4:3. Mehr gelang den Eislöwen nicht, trotz 26:49 Schüssen und dem späten Anschlusstreffer. Streu stand bei zwei Toren, Louis Brune bei drei Assists — die Hausherren belohnten die nervöse Schlussphase.
Crimmitschau reist am Sonntag um 18:30 Uhr nach Weiden.








