Die Düsseldorfer EG hat die Kassel Huskies vor 7152 Zuschauern im PSD Bank Dome mit 2:1 (1:0; 0:0; 0:1; 1:0) nach Verlängerung geschlagen. Carter Turnbull hat 19 Sekunden nach Beginn der Extrazeit getroffen, der Tabellenführer hat sich dafür lange gegen die eigene Strafbank wehren müssen.
Noah Münzenberger brachte die DEG in der 17. Minute in Führung, Andrew Bodnarchuk und Ville Järveläinen hatten vorbereitet. Danach wurde es mühsam. Zweimal musste Düsseldorf wegen zu vieler Spieler auf dem Eis eine Bankstrafe absitzen, dazu kamen Strafen gegen Tariq Hammond und Fabian Herrmann. Kassel bekam sechs Überzahlspiele, Niklas Lunemann blieb im DEG-Tor zwei Drittel lang ohne Gegentor.
Zu Beginn des Schlussdrittels saßen Herrmann und Hammond gleichzeitig, und bei fünf gegen drei glich Brendan O’Donnell in der 42. Minute aus, Matt White und Hunter Garlent hatten vorgelegt. Der Torschütze selbst musste im selben Moment für zehn Minuten raus, Disziplinarstrafe wegen unsportlichen Verhaltens.
Den Rest der regulären Spielzeit hielten Lunemann und Philipp Maurer ihre Tore sauber. In der Verlängerung traf Turnbull nach 19 Sekunden auf Zuspiel von Maximilian Faber und Corey Mackin.
Die DEG baut ihren Vorsprung an der Spitze auf acht Punkte aus, Kassel nimmt aus Düsseldorf einen Punkt mit.


