Der EC Bad Nauheim hat bei den Dresdner Eislöwen vor 4008 Zuschauern mit 2:1 (0:0; 1:2; 0:0) gewonnen, obwohl Dresden 30:19 Schüsse aufs Tor brachte. Zwei Treffer binnen 19 Sekunden im Mitteldrittel haben das Spiel entschieden, Julius Schulte hat danach 29 Paraden gesammelt.
Das erste Drittel blieb torlos, auch weil nach Strafen gegen Sebastian Gorcik und Leon Bußmann in der 13. Minute nur vier gegen vier gespielt wurde. In der 25. Minute brach Tyson Spink den Bann, sein Bruder Tylor und Oliver Granz hatten vorbereitet.
Dresden führte knapp sieben Minuten. Dann glich Matt Marcinew in der 32. Minute nach Zuspiel von Pierre Preto aus, und noch bevor sich die JOYNEXT Arena sortiert hatte, schob Stephen Harper zum 2:1 nach, Cedric Schiemenz hatte aufgelegt. Zwischen beiden Toren lagen 19 Sekunden.
Danach hielt Bad Nauheim dicht. Marco Pfleger, dessen Probevertrag der Club am selben Tag in einen Vertrag bis Saisonende umgewandelt hatte, musste in der 34. Minute wegen Beinstellens raus, Dresden blieb in dieser einzigen Überzahl ohne Tor. Im Schlussdrittel prallte alles an Schulte ab, Fabian Hegmann verließ in der Schlussphase das Tor für einen sechsten Feldspieler, ohne dass sich noch etwas änderte.
Bad Nauheim holt den dritten Sieg aus den vergangenen vier Spielen, bleibt mit elf Punkten aber Tabellenletzter.


