4552 Zuschauer sahen in der JOYNEXT Arena, wie die EC Kassel Huskies die Dresdner Eislöwen zum DEL2-Auftakt mit 3:7 abfertigten. Hayden Garlent steuerte fünf Vorlagen bei – und Kassel nutzte das Powerplay eiskalt.

Schon nach 3:22 Minuten schlug Chase Wilkie zu, bedient von Garlent und Mitchell White. Zehn Minuten später erhöhte Tyler Keck im Überzahlspiel auf 0:2. Das zweite Drittel brachte keine Entlastung für die Hausherren: Brett O’Donnell legte nach Garlent-Zuspiel nach, Justin Martinovic machte es mit Assists von Joel Weidner und Keck zum 0:4. Erst dann fanden die Eislöwen einen Rhythmus. Adam Helewka (Ahlroth, Nijenhuis) und Bennet Riedl (Fox, Suvanto) verkürzten vor der zweiten Pause auf 2:4 – kurz Hoffnung, schnell wieder Druck.

White machte es nach Wiederbeginn wieder klarer, Assist Garlent. Nijenhuis antwortete prompt (Helewka, Kreutzer). Doch Weidner und später Dominik Mieszkowski im Powerplay – beide mit White und Garlent in den Assists – besiegelten den Auswärtssieg. Dresden schoss 34-mal aufs Tor, Kassel nur 24-mal; die Huskies verwandelten zwei von drei Überzahlsituationen, die Eislöwen keine von zwei.

White kam auf ein Tor und drei Assists, Helewka auf 1+1. Für Kassel war der klare Startschuss in die Saison 2026/27 gesetzt; Dresden muss den Fehlstart schnell abschütteln, wenn der Anschluss an die Spitze nicht schon früh verloren gehen soll.