Die Lausitzer Füchse sind vor 2568 Zuschauern in der Eisarena Weisswasser der Düsseldorfer EG mit 3:4 (0:1; 2:2; 1:0; 0:0; 0:1) nach Penaltyschießen unterlegen. Ville Järveläinen hat zunächst in Unterzahl getroffen und im Penaltyschießen als Einziger verwandelt.
Die DEG ging in der 12. Minute in Führung, obwohl Corey Mackin auf der Strafbank saß: Järveläinen traf nach Vorarbeit von Erik Bradford in Unterzahl. Im Mittelabschnitt nutzte Mackin selbst eine Überzahl zum 0:2, nachdem Jacob Schmidt-Svejstrup und Markus Freis kurz nacheinander bestraft worden waren. John Broda verkürzte in der 31. Minute, wenig später bekamen Freis und Carl Konze nach einem Faustkampf je fünf Minuten.
Die Schlussphase des zweiten Drittels brachte zwei Tore in 42 Sekunden. Bradford stellte in der 38. Minute auf 1:3, Bryan Lemos antwortete in der 39. Minute mit dem 2:3. Weil die DEG zu viele Spieler auf dem Eis hatte, begann das Schlussdrittel mit Überzahl für Weißwasser, und Lane Scheidl glich nach 68 Sekunden zum 3:3 aus.
Danach drückten die Gäste. Düsseldorf gab im dritten Drittel 17 Schüsse ab, die Füchse vier, doch Anthony Morrone ließ nichts mehr zu. In der Verlängerung blieb eine Überzahl der Füchse ohne Ertrag. Bis zum Ende der Verlängerung gab die DEG 35 Schüsse ab, die Füchse 30, Morrone parierte 32, Niklas Lunemann 27.
Die Füchse holen gegen die drückende DEG einen Punkt, den Zusatzpunkt sichert sich Düsseldorf im Penaltyschießen.


