Vor 4.112 Zuschauern in der VR-Bank Landshut Arena bezwingen die Düsseldorfer EG den EV Landshut nach Penaltyschießen mit 5:6 (2:2, 2:1, 1:2, 0:0). Carter Turnbull trifft dreimal in der regulären Spielzeit, Ville Jarvelainen entscheidet den Game-Winning-Shot — Auswärtssieg für die DEG nach einem Wechselbad, in dem Landshut eine 5:3-Führung aus der Hand gibt.

Landshut startet mit Tempo. Ladislav Zikmund öffnet nach Zuspiel von Tomas Immo und Colton Jobke (1:18). David Stieler erhöht im Powerplay (2:52, Dylan Elsner, Wade Bergman) auf 2:0. Düsseldorf schlägt zurück: Turnbull im Überzahlspiel (5:50, Maximilian Faber), dann Luis Niederberger (6:14, Kevin Orendorz, Andrew Bodnarchuk) zum 2:2. Innerhalb von sechs Minuten fallen vier Tore; die Arena erlebt einen Start ohne Verschnaufpause. Im Mittelabschnitt bringt Turnbull die DEG in Front (31:37, Fabian Herrmann), bevor Immo per Powerplay (35:04, Elsner, Stieler) und Trevor Gooch (39:19, Andreas Schwarz) auf 4:3 drehen. Elsner legt in dieser Phase die Fäden, Immo trifft und legt vor.

Stieler trifft im Schlussabschnitt per Powerplay (43:59, Elsner, Immo) zum 5:3. Doch Corey Mackin (53:38, Erik Bradford, Turnbull) und Turnbull erneut im Powerplay (54:27, Faber, Mackin) erzwingen das 5:5 und nehmen Landshut den Boden unter den Füßen. Die Overtime bleibt torlos; im Penaltyschießen trifft Jarvelainen zum Auswärtssieg. Landshut verwandelt drei Powerplay-Tore, Düsseldorf zwei — die Special Teams tragen beide Offensiven durch den Abend.

Faber legt zweimal für Turnbull auf, Mackin trifft und legt vor — die DEG-Reihe um den Dreierpack trägt die Antwort. Turnbull führt mit 3+1, Stieler kommt auf 2+1, Elsner auf drei Assists, Immo auf 1+2. Zwei Punkte für die DEG nach dem Comeback aus dem 3:5-Rückstand; Landshut verliert trotz Führung und Heimvorteil die Partie des Spieltags und muss die Schlussphase besser schließen, bevor der Extra-Durchgang die Entscheidung nimmt.