In der Eisarena Bremerhaven gewinnen die Fischtown Pinguins gegen die Iserlohn Roosters mit 2:1 (0:0, 2:1, 0:0). Vor 4.748 Zuschauern bleibt das erste Drittel ohne Tor — die Entscheidung fällt in zwanzig Minuten des Mittelabschnitts, getragen von Geduld, zwei Überzahlphasen und einem Keeper, der den Vorsprung bewahrt.
Lange tastet sich die Partie heran. Bremerhaven kontrolliert mehr Puckbesitz, Iserlohn steht kompakt und wartet auf Konter. Beide Strafbänke füllen sich, doch die erste Pause endet ohne Treffer. Die Hausherren werfen bereits früh mehr aufs Tor, finden aber noch nicht die Lücke hinter Hendrik Hane. Miha Verlic eröffnet dann im Powerplay (20:30, Hirose, Broadhurst) und belohnt den anhaltenden Druck. Cole Maier gleicht für Iserlohn ebenfalls in Überzahl aus (32:38, Quenneville, Thomas). Kurz vor der zweiten Pause trifft Nicolas Krämmer zum 2:1 (39:49, Smith, Bruggisser) — der Treffer, der Bremerhaven den Vorsprung in die Kabine mitgibt.
Das Schlussdrittel wird zur Torwartgeschichte. Kristers Gudlevskis hält 20 von 21 Schüssen (.952) und lässt den knappen Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Hane stemmt sich mit 35 Paraden (.946) gegen die Schussüberlegenheit der Pinguins (37:21), doch der Ausgleich bleibt aus. Iserlohn zieht spät den Extra-Angreifer, findet aber keine Lücke durch die Box der Hausherren. Bremerhaven blockt Schüsse, gewinnt wichtige Bullys in der eigenen Zone und nimmt der Partie den letzten Nerv.
Beide Teams kommen auf fünf Powerplay-Chancen; je ein Treffer fällt in Überzahl, der Rest entscheidet sich fünf gegen fünf. Die Pinguins verteidigen eng und nehmen drei Punkte. Die Roosters warten weiter auf den ersten Saisonsieg — trotz einer mutigen Antwort im Mittelabschnitt und eines Keepers, der den Rückstand lange im Rahmen hält. Am Ende trennen zwei Überzahltreffer und der späte Treffer von Krämmer die Teams; die Null in den Außenabschnitten unterstreicht, wie eng und abwehrbetont der Abend war.


