Die Eisbären Berlin haben beim EC Red Bull Salzburg mit 4:3 (3:0, 1:1, 0:2) gewonnen. Vor 3.068 Zuschauern in der Eisarena Salzburg ist eine 4:0-Führung nach 21 Minuten bis auf ein Tor geschmolzen.
Den Auftakt machte ein Treffer in Unterzahl: Während Eric Hördler auf der Strafbank saß, traf Gabriel Fontaine zum 1:0 (5:48, Vorlagen Liam Kirk und Korbinian Geibel). Geibel erhöhte auf 2:0 (9:50, Kirk, Ty Ronning), Kirk selbst schloss nach 12:34 ohne Vorlage zum 3:0 ab. 27 Sekunden nach der ersten Pause machte Jean-Luc Foudy das 4:0 (20:27, Markus Vikingstad).
Danach kam Salzburg. Ein erster Treffer der Hausherren zählte nach Videobeweis nicht, gut sechs Minuten später verkürzte Jayden Lee auf 1:4 (33:04, Luca Christopher Auer). Im Schlussdrittel trafen Dennis Eamon Robertson (45:22) und Mario Huber (52:34) zum 3:4, beide Male legten Wyatt Kalynuk und Adam Brooks auf. Salzburg nahm Torhüter David Kickert in der Schlussphase vom Eis, eine Strafe gegen Benjamin Nissner 41 Sekunden vor dem Ende bremste die Schlussoffensive. Jack LaFontaine hielt 23 von 26 Schüssen, Berlin kam auf 22 Schüsse aufs Tor. Leonhard Pföderl, mit fünf Treffern bester Berliner CHL-Torschütze, stand nicht im Spielbericht.
Mit dem Sieg stehen die Eisbären nach fünf Spielen bei neun Punkten.