Die Eisbären Berlin haben beim ERC Ingolstadt mit 5:3 (1:1, 2:2, 0:2) gewonnen und ihre Tabellenführung behauptet. Vor 4.247 Zuschauern in der Saturn Arena hat Ingolstadt einen 1:3-Rückstand aufgeholt, bevor Eric Hördler mit seinem ersten Saisontor die Entscheidung eingeleitet hat.
Berlin war im ersten Drittel die bessere Mannschaft, Leonhard Pföderl brachte die Gäste in Führung (11:19, Kirk, Fontaine). Weitere Chancen ließen die Eisbären liegen, und 30 Sekunden vor der Pause glich Emil Kvernmo Wasenden für Ingolstadt aus (19:30, Agostino, Schmölz).
Im Mittelabschnitt legten Manuel Wiederer (7:30, Ronning, Geibel) und Jean-Luc Foudy (9:56, Tiffels, Smith) zum 3:1 für Berlin nach. Die Schanzer kamen zurück: Abbott Girduckis verkürzte kurz nach einer Phase vier gegen vier (14:34, Sheen, Hüttl), und als Markus Vikingstad auf der Strafbank saß, traf Riley Barber in Überzahl zum 3:3 (18:45, Agostino, Powell).
Das Schlussdrittel war lange von Vorsicht geprägt, bis Hördler auf Vorlage von Pföderl zum 4:3 traf (8:55). Ingolstadt nahm Jonas Stettmer in der Schlussphase vom Eis, einen vermeintlichen Ausgleich mit dem sechsten Feldspieler erkannten die Schiedsrichter nach Videobeweis nicht an. 17 Sekunden vor dem Ende traf Frederik Tiffels ins leere Tor zum 5:3 (19:43, Foudy).
Berlin gab 37 Schüsse aufs Tor ab, Ingolstadt nur 16. Stettmer parierte 32-mal, Jack LaFontaine 13-mal. Ingolstadt nutzte eins von vier Überzahlspielen, Berlin keins seiner vier. Am Bullypunkt lag der ERC mit 34 zu 24 vorn.
Ingolstadt hat aus 16 Schüssen drei Tore gemacht, Berlin führt die Tabelle nach 13 Spielen mit 32 Punkten an.






