Die Kölner Haie haben das Derby bei den Krefeld Pinguinen mit 4:0 (0:0, 0:0, 0:4) gewonnen. Vor 8.029 Zuschauern in der Yayla-Arena hat Felix Brückmann bei seinem Comeback nach gut vier Wochen Verletzungspause alle 25 Krefelder Schüsse gehalten, alle Tore sind im Schlussdrittel gefallen.
40 Minuten lang hielten Brückmann und Juha Jatkola im Krefelder Tor ihre Kästen sauber. In der Kölner Überzahl im ersten Drittel zielte Daniel Fischbuch knapp über die Latte, im Mittelabschnitt kamen Marcel Müller und Tanner Kero für Krefeld sowie Dominik Bokk und Patrick Russell für Köln zu Abschlüssen – ohne Ertrag.
Nach 3:32 Minuten im Schlussdrittel eroberte Louis-Marc Aubry die Scheibe und legte in die Mitte, wo sie über den Schlittschuh des 19-jährigen Carlos Händel zum 0:1 ins Tor rutschte – sein erstes Tor in der PENNY DEL (Aubry). Köln musste eine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis überstehen und traf dabei selbst: Juhani Tyrväinen eroberte die Scheibe, Frederik Storm drehte sich im Slot und schoss zum 0:2 ein (9:00, Tyrväinen). Krefeld drängte, Brückmann hielt. Als die Pinguine Jatkola für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahmen, traf Storm ins leere Tor zum 0:3 (17:18, Bokk, Kemiläinen). Russell setzte den Schlusspunkt zum 0:4 (18:54, Noebels, MacLeod).
Köln gab 27 Schüsse aufs Tor ab, Krefeld 25. Jatkola parierte 23-mal. Beide Teams blieben in jeweils zwei Überzahlspielen ohne Tor, am Bullypunkt gewann Köln 29 von 52 Duellen.
Köln hat nach Klubangaben den ersten Auswärtssieg in Krefeld seit über vier Jahren gefeiert, Krefeld ist nach dem 6:0 gegen Schwenningen ohne eigenes Tor geblieben.





