Die Schwenninger Wild Wings haben bei den Kölner Haien gewonnen, weil Mirko Höfflin im Schlussdrittel die Führung zurückgeholt und Joacim Eriksson 34 Schüsse gehalten hat. Köln hat 1:4 (0:1; 1:0; 0:3) vor 16.734 Zuschauern in der Lanxess Arena verloren.

Curtis Valk eröffnete in Gleichzahl (7:32, Bassen, Martinsson). Schwenningen ließ danach zwei Überzahlspiele ungenutzt und ging mit 1:0 in die erste Pause. Gregor MacLeod glich im Mittelabschnitt in Gleichzahl aus (4:13, Noebels, Russell). Köln blieb danach in zwei Überzahlspielen ohne Treffer.

Mirko Höfflin brachte die Wild Wings im Schlussdrittel wieder in Führung (10:56, Hänelt, Wilde). Köln nahm Nico Wiens knapp drei Minuten vor dem Ende vom Eis, nach neun Sekunden traf Valk ins leere Tor zum 1:3 (17:21, Bassen). Die Haie versuchten es erneut ohne Torhüter, Alexander Karachun stellte ohne Vorlage ebenfalls ins leere Tor auf 1:4 (17:52).

Eriksson hielt 34 von 35 Schüssen. Wiens ließ zwei Gegentore zu, die beiden übrigen Treffer fielen ins leere Tor. Schüsse 35:30 für Köln, Bullys 26:28, Strafminuten 6:6. Beide Seiten blieben bei je drei Überzahlspielen ohne Tor. Köln gab fünf Schüsse mehr ab, fand aber nur einmal die Lücke.

Schwenningen nahm drei Punkte aus Köln mit, weil Eriksson den Haien nur den Ausgleich gestattete.