Die Eisbären Berlin haben sich in der Lanxess Arena gegen die Kölner Haie durchgesetzt, weil Jean-Luc Foudy im Penaltyschießen den Ausschlag gab. Köln ist Berlin mit 5:6 nach Penaltyschießen (2:2; 1:2; 2:1; 0:0; 0:1) unterlegen — Foudy verwandelte den entscheidenden Penalty vor 17.592 Zuschauern.

Ty Ronning ging früh in Überzahl in Führung (3:38, Tiffels, Kirk); nach dem Ausgleich von Marcel Noebels stellte Liam Kirk die Berliner Führung wieder her (8:18, Ronning, Müller), ehe Brady Austin mit Extra-Angreifer kurz vor der Pause egalisierte (19:23, Press, MacLeod). Das Drittel endete offen — die Arena war früh laut, beide Keeper standen unter Dauerfeuer. Im Mittelabschnitt drehte Maximilian Kammerer in Überzahl auf 3:2 (0:46, Fleischer); Markus Vikingstad und Andreas Eder brachten die Eisbären danach erneut in Front und nahmen Köln den Schwung.

Früh im Schlussdrittel baute Foudy auf 3:5 aus (1:47, Vikingstad). Die Haie warfen den Goalie: Noebels verkürzte (17:30, Vittasmäki), Patrick Russell egalisierte zum 5:5 (18:57, Noebels, MacLeod) und riss die Halle noch einmal hoch. Die Verlängerung blieb torlos; im Penaltyschießen entschied Foudy vom Punkt. Schüsse 32:32, Überzahl Köln 1/4 und Berlin 2/7, Strafzeiten 14:8 — Janne Juvonen und Jack LaFontaine parierten über weite Strecken je 27 Schüsse.

Köln spielt am Sonntag um 16:30 Uhr in Augsburg.