Die Straubing Tigers haben sich im Eisstadion gegen den ERC Ingolstadt durchgesetzt, weil sie einen frühen Rückstand im Schlussdrittel drehten. Straubing hat Ingolstadt mit 4:1 (0:1; 0:0; 4:0) bezwungen — Jamieson Rees und Spencer Kersten trafen spät ins leere Tor vor 4.932 Zuschauern.

Daniel Schmölz ging nach weniger als einer Minute in Führung (0:59, Wasenden) und brachte die Gäste in Front. Straubing antwortete mit Druck, blieb im ersten Abschnitt aber ohne Ausgleich; das Mitteldrittel blieb torlos, obwohl beide Teams in Überzahl kamen (Straubing 0/2, Ingolstadt 0/4). Jakub Skarek und Jonas Stettmer hielten den Kasten über vierzig Minuten bei einem Tor — die Entscheidung wartete auf den Schlussabschnitt.

Im Schlussdrittel drehten die Hausherren: Jean-Christophe Beaudin egalisierte (5:22, Duszak), Skyler McKenzie ging in Führung (10:09, Loibl, Beaudin). Ingolstadt nahm den Goalie; Rees traf ins leere Tor (16:18, Halloran, Brandt), Kersten legte nach (16:58, Varejcka) — 4:1. Schüsse 43:26, Strafzeiten 18:39; Straubing warf deutlich mehr aufs Tor und belohnte den Druck im Schlussabschnitt mit vier Treffern.

Straubing spielt am Sonntag um 16:30 Uhr in Nürnberg.