Die Red Bulls München haben sich in der Eisarena Bremerhaven gegen die Fischtown Pinguins durchgesetzt, weil drei Überzahltore im Mittelabschnitt den Abend entschieden. Bremerhaven ist München mit 1:4 (0:0; 0:3; 1:1) unterlegen — Tobias Rieder machte den Abstand im Schlussdrittel klar vor 4.582 Zuschauern.

Das erste Drittel blieb torlos. Bremerhaven kam zu Überzahlchancen, Mathias Niederberger hielt den Kasten; Strafen auf beiden Seiten unterbrachen den Fluss, ohne dass ein Treffer fiel. Im Mittelabschnitt schlug München zu: Jeremy McKenna ging in Überzahl in Führung (1:49, Ehliz, Eisenschmid), Lucas Thaler baute 19 Sekunden später ebenfalls in Überzahl aus (2:08, Hirose, Rieder), Patrick Hager erhöhte später wiederum im Powerplay (16:54, Hirose, Rieder) — 0:3 nach vierzig Minuten, drei Treffer aus fünf Überzahlspielen.

Im Schlussdrittel verkürzte Max Görtz (9:11, Wejse, Rausch) und brachte die Hausherren zurück ins Spiel. Bremerhaven drückte nach, Rieder stellte den alten Abstand wieder her (15:13, Thaler, Warnecke). Schüsse 30:35, Überzahl München 3/5 und Bremerhaven 0/6, Strafzeiten 8:10; Kristers Gudlevskis stemmte sich gegen den Druck, blieb aber bei vier Gegentoren.

München empfängt am Sonntag um 14:00 Uhr Frankfurt.