Die Schwenninger Wild Wings haben die Krefeld Pinguine mit 4:3 nach Verlängerung (1:0, 1:1, 1:2, 1:0) geschlagen und einen 2:3-Rückstand in der Schlussphase gedreht. Vor 4.384 Zuschauern in der Helios Arena hat Alexander Karachun 67 Sekunden vor dem Ende mit einem sechsten Feldspieler ausgeglichen und in der Verlängerung getroffen.
Kyle Platzer brachte Schwenningen in Führung (14:34, Feist, Trivellato). Zu Beginn des Mitteldrittels erhielt Curtis Valk eine doppelte Strafe wegen Beinstellens, Phil Varone glich in Überzahl aus (4:11, Percy, Payerl). Valk machte das wieder gut und traf zum 2:1 (10:21, Platzer, Trivellato).
Im Schlussdrittel drehte Adam Payerl das Spiel. Erst traf er in Überzahl zum 2:2 (3:30, Santos, Vandane), keine zwei Minuten später zum 2:3 (5:15, Suess, Mäkitalo). Schwenningen nahm Joacim Eriksson für einen sechsten Feldspieler vom Eis, Karachun glich aus (18:53, Valk, Schemitsch). In der Verlängerung traf er nach 2:03 Minuten erneut (Valk).
Schwenningen gab 40 Schüsse aufs Tor ab, Krefeld 24. Juha Jatkola parierte 36-mal, Eriksson 21-mal. Krefeld nutzte zwei von fünf Überzahlspielen, Schwenningen blieb in drei ohne Tor. Valk kam auf ein Tor und zwei Vorlagen, Payerl auf zwei Tore und eine Vorlage. Nach Angaben der Wild Wings wurde zudem ein Treffer von Hänelt nach Videobeweis aberkannt.
Schwenningen hat sich für das 0:6 in Krefeld revanchiert, Krefeld nimmt nach dem verspielten Vorsprung einen Punkt mit.






