Washington hat seinen ersten Vollzeit-EBUG. Die Capitals stellen am 31. August Connor Leslie vor, 24, aus Leesburg, Virginia. Unter dem neuen Collective Bargaining Agreement muss jedes NHL-Team einen festangestellten Emergency Backup Goalie haben, der zu jedem Heim- und Auswärtsspiel mitreist. Das CBA greift am 15. September. Die Clubs kennen die Regel seit dem Entwurf 2025.

Früher saß der EBUG mit Tagjob auf der Tribüne, nur zu Hause, für beide Mannschaften. Das fällt weg. GM Chris Patrick: die Kriterien seien hart, weil kürzlich zurückgetretene Profis oft zu viele Spiele haben. Der Job sei vollzeit — jede Partie, jede Reise. Goaliecoach Scott Murray kannte Leslie von Sommereinheiten am MedStar Capitals Iceplex. Anfang 2026 holte er ihn zum Test. Danach die Frage, ob die Rolle etwas für ihn sei. Leslie: Full-Circle-Moment. Acht Jahre Little Caps am selben Eis, zuletzt 2020 dort, dann Amherst College (Abschluss Mai 2025, Psychologie und Politikwissenschaft). Die Bundeskarriere im Law Enforcement wartet. Erst einmal hält er den Hockey-Faden.

Die Qualifikation: kein NHL-Spiel, höchstens 80 Profi-Spiele, in den letzten drei Jahren kein Profi. Vorgänger Parker Milner, drei Jahre Extra-Goalie in Washington, wäre damit überqualifiziert und ist nach South Carolina zurück. Im Dezember war er in Anaheim noch Ersatz, als Charlie Lindgren am Morgenskate ausfiel. Murray nennt Milner den Blueprint. Leslie soll dritter Mann im Training sein, Skills-Sessions, Post-Practice, im Ernstfall einrücken. Patrick lässt offen, ob Video, Tracking oder Analytics dazukommen.

Quelle: Washington Capitals