Die Dresdner Eislöwen haben vor 3500 Zuschauern in der JOYNEXT Arena einen 0:2-Rückstand aufgeholt und die Bietigheim Steelers mit 3:2 (0:1; 0:1; 3:0) bezwungen. Bruno Riedl hat den Siegtreffer besorgt — drei Tore im Schlussabschnitt drehten die Partie.

Steven Raabe brachte die Gäste im Powerplay in Front (18:34, N. Ritchie, M. Ziergiebel). Dresden suchte den Ausgleich über Druckphasen, fand vor der ersten Pause aber keinen Weg zum Tor. Im Mittelabschnitt erhöhte David Cerny auf 0:2 (35:09, C. Fonstad, T. Schüle); die Steelers wirkten kontrolliert, die Eislöwen blieben ohne Antwort bis zur zweiten Pause. Bietigheim verteidigte den Zwei-Tore-Vorsprung mit Kompaktheit in der eigenen Zone.

Nach Wiederbeginn schlug Dresden dreimal zu. Ryan Mackinnon verkürzte in Überzahl (47:25, D. Fox, T. Sykora), Adam Helewka glich ebenfalls im Powerplay aus (50:41, A. Ahlroth, T. Andres). Kurz danach traf Riedl zum 3:2 (53:02, T. Spink, F. Krüger) — drei Tore in knapp sechs Minuten. Die Schüsse endeten 31:29; Powerplay 2/5 gegen 1/5. Strafminuten 10:10. Die Wende kam über das Powerplay: zwei Überzahltore legten den Grundstein, Riedl machte den Sieg klar.

Drei Punkte nach Comeback für die Eislöwen — Bietigheim lässt eine 0:2-Führung liegen.