Die Seattle Kraken haben die Detroit Red Wings mit 4:3 im Penaltyschießen geschlagen, die Drittel sind aus Seattles Sicht 1:0, 2:0 und 0:3 ausgegangen. Philipp Grubauer hat in der vierten Runde den Versuch von Dylan Larkin abgewehrt und damit den Sieg gesichert.

Mackie Samoskevich eröffnete in der 6:45 nach einem Rückpass von Chandler Stephenson. Im Mitteldrittel traf Ryker Evans in Überzahl zum 2:0, nachdem ein Rückhandpass von Michael Rasmussen bei ihm statt bei Keegan Kolesar gelandet war. Brandon Montour, der beim 3:8 in Florida noch gefehlt hatte, zog in der 16:01 zum 3:0 ab.

Dann kippte die Partie. Viktor Arvidsson verkürzte in der 6:25 des Schlussdrittels, Lucas Raymond eine Minute später in Überzahl mit seinem ersten Saisontor. Bei einer weiteren Überzahl nahm Detroit Torhüter Daniil Tarasov vom Eis, und Alex DeBrincat glich 17 Sekunden vor dem Ende nach einer Kombination über Larkin und Raymond aus. Es war das 300. Tor seiner Laufbahn im 705. Spiel. Die Verlängerung blieb torlos. Im Penaltyschießen trafen Frederick Gaudreau und Bobby McMann für Seattle, für Detroit nur Arvidsson.

Grubauer hielt 21 von 24 Schüssen, Tarasov 24 von 27. Moritz Seider kam bei Detroit auf 28:28 Minuten Eiszeit, zwei Torschüsse, zwei Checks und zwei geblockte Schüsse, blieb aber ohne Punkt und beendete die Partie mit minus eins. Detroit holte damit im fünften Spiel in Folge mindestens einen Punkt.

Seider, der bis 2019 für die Adler Mannheim in der DEL spielte, und der gebürtige Rosenheimer Grubauer standen sich damit erneut als Gegner gegenüber, beide waren in den vergangenen Jahren mehrfach gemeinsam für Deutschland bei Weltmeisterschaften im Einsatz.