Die Straubing Tigers haben sich gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven durchgesetzt, weil Spencer Kersten im Schlussabschnitt doppelt traf und den knappen Sieg sicherte. Straubing hat Bremerhaven mit 4:3 (2:2; 0:0; 2:1) vor 4.543 Zuschauern im Eisstadion Straubing bezwungen.
Nino Kinder eröffnete für die Gäste (10:03, Wejse). Marcel Brandt glich aus (11:25, McKenzie, Loibl). Adrian Klein brachte Straubing in Führung (17:13, Duszak), ehe Parker Tuomie noch vor der ersten Pause auf 2:2 stellte (18:58, Jensen). Vier Tore in einem Drittel — die Partie schaukelte hin und her. Das wilde Auftaktdrittel endete ausgeglichen und ließ keinen klaren Favoriten erkennen.
Das Mitteldrittel blieb ohne Tor. Beide Seiten suchten den Bruch, aber weder Straubing noch Bremerhaven fanden den Weg ins Netz. Spencer Kersten brachte Straubing im Schlussabschnitt in Überzahl erneut in Führung (11:12, Beaudin). Tuomie glich zum 3:3 aus (15:24, Friesen, Bettahar), doch Kersten entschied 35 Sekunden später (15:59, Brunnhuber, Brandt) und machte den Endstand klar. Die Vorlage von Brunnhuber und Brandt trug den entscheidenden Treffer.
Was zählt, ist der Doppelpack von Kersten: Nach dem wilden ersten Drittel und dem späten Ausgleich hat Straubing den knappen Vorsprung über die Zeit gebracht — vor 4.543 Zuschauern im Eisstadion.













